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Artist Statement:
“Ich male nicht, um zu erklären. Ich male, um zu hören. Ein Bild beginnt nicht mit einer Idee, sondern mit einem Zustand.
Ich traue der Linie erst, wenn sie sich mit dem
Hintergrund verträgt. Farben sprechen
miteinander."
Der österreichische Künstler Ernst Handl kommt aus der Schule des Phantastischen Realismus.
Mitte der 1970er Jahre schloss er sein Studium bei Anton Lehmden an der Akademie der bildenden Künste Wien mit Auszeichnung ab (Rektorspreis und Fügermedallie). Seine in altmeisterlicher Mischtechnik (Tempera und Öl auf Holz) ausgeführten Bilder führten ihn früh auf internationale Kunstmessen wie die Art Basel und in Institutionen wie die Wiener Secession und fanden Aufnahme in private Sammlungen sowie die Albertina und das Niederösterreichische
Landesmuseum.
In den 1980er Jahren prägten ihn die Auseinandersetzung mit Marcel Duchamp (als Vorreiter der
Postmoderne). So verlagerte Handl, nach seinem Umzug ins brodelnde West-Berlin, den Fokus
zunehmend auf performative und partizipative Kunstformen. Zwischen Punk-Avantgarde,
Symbolforschung und Aktionskunst gründete er Initiativen wie „Sub Opus 36 / Werk von Unten“,
war an der Wiedereröffnung des SO36 beteiligt und initiierte 1989 die Aktionsgemeinschaft Story-Dealer.
Ab 2001 entstanden unter handl.e pictures kollektive Kunstwerke und partizipative Projekte für
internationale Unternehmen (Otto Group, Lilly Pharma, Deutsche Post, Daimler, Merck, Telekom,
Deutsche Bahn u.a.) Ein Höhepunkt ist die Installation „Snakecharming“ (enstanden
auf der EXPO 2000, Hannover), eine 50 Meter lange Textilskulptur, die 2001 im Guggenheim Museum New York gezeigt wurde.
Heute konzentriert sich Ernst Handl wieder auf die Malerei – Öl auf Holz und Leinwand, Tusche, Gouache und Aquarell – sowie auf Assemblagen aus Fundstücken und Wurzelholz. Spontaneität und formale Strenge verbinden sich dabei zu einer Bildsprache, die innere Bewegung sichtbar macht.
Zu Handls jüngsten Einzelausstellungen gehören: Bilderbeute (PopUpGalerie Adalbertstraße, Berlin Kreuzberg 2020/21); Urkraft (Macionga, Wilmersdorf 2023); Das verbotene Buch (PopUpGalerie Uhlandstraße, Wilmersdorf 2024); Von selbst zum Selbst (Alter Kiosk, Berlin Steglitz 2025); DownForce (Kunstlabor München) - weitere Informationen auf der Künstlerwebsite
Aktuell nimmt er an der Gruppenausstellung In Full Bloom (Alter Kiosk, Berlin Steglitz 2025/26) mit Künstlern wie Norbert Bisky, Miriam Vlaming und Jonathan Meese sowie in der ARTMEA-ARTBANK Ausstellung "Kunst mit Tiefgang" in Mainz u.a. mit Werken des Weltkünstlers Roberto Fabelo teil.
In Ernst Handls Künstlerstatement
„Das Menschsein ist kein Thema, es ist ein Rätsel. Ich male daran entlang“
schwingt die Absage an die Vorstellung mit, der Mensch könne in seiner Gänze begriffen, dargestellt oder gar erklärt werden.
Das Menschsein ist kein Thema. Nicht etwas, das sich behandeln, sezieren, systematisieren lässt und als bloßes Motiv gelten kann. Es bleibt ein unzugängliches, vielschichtiges Rätsel voller Ambiguität. Vielleicht liegt aber gerade in dieser Unzugänglichkeit die tiefe Wahrheit über das Verhältnis zwischen Kunst und menschlichem Dasein verborgen.
In diesem Sinne ist Handls Aussage ein poetischer Ausdruck für eine künstlerische Haltung: Eine Form des tastenden, fragenden Denkens mit dem Pinsel, das gar nicht versucht dieses Rätsel zu lösen, sondern es auszuhalten im Stande ist.
Dr. Terese Bischoff
So leicht bekommst du mein Leben nicht
Öl auf Leinwand
110 x 130 cm, 2024
Vater und Sohn
Epoxid, Goldpigment auf Holz
105 x 140 cm x 23,5 cm, 2020
Gesicht II
farbige Tusche auf Papier
21 x 14 cm, 2019
Seherin
farbige Tusche auf Papier
40 x 20 cm, 2025
Olivetree #1 - #8
Öl auf Holz, 25 x 20 cm, gerahmt mit Schattenfuge

Pressetext_Ernst Handl_Kunst 01_2026 (pdf)
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HerunterladenBei Interesse Kontaktaufnahme über info@artmea.de
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